39 Menschen in chinesischer Unruheregion Xinjiang verurteilt

21. Mai 2014, 11:52
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15 Jahre Haft wegen Verbreitung eines "Terrorvideos" und Aufruf zur Gewalt

Peking - Ein Gericht in Chinas muslimisch geprägter Unruheregion Xinjiang hat 39 mutmaßliche Extremisten verurteilt. Für die Verbreitung von Terrorvideos und den Aufruf zu Gewalt müssten die Beschuldigten für bis zu 15 Jahre in Haft, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch unter Berufung auf das Gericht in Ürümqi.

Wegen Spannungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen gilt die Region Xinjiang im Nordwesten Chinas seit langem als Konfliktherd. Erst im April waren bei einem Anschlag am Bahnhof von Ürümqi drei Menschen getötet und 79 Menschen verletzt worden. Im Rahmen einer Antiterror-Kampagne hatten Sicherheitsbehörden in den vergangenen Wochen mehr als 200 Menschen in Xinjiang festgenommen. (APA, 21.5.2014)

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