Google hat 35 Milliarden Dollar für Einkaufstouren im Ausland gebunkert

21. Mai 2014, 08:45
66 Postings

Geht aus Meldung an US-Börsenaufsicht hervor - Große Übernahme vergangenes Jahr kurzfristig gescheitert

Wie viele andere Unternehmen spricht auch Google nur sehr ungern darüber, wo die eigenen Finanzreserven lagern. Durch einen Bericht an die US-Finanzmarktaufsicht SEC kommt nun allerdings etwas Licht in diese Angelegenheit: Demnach hatte das Unternehmen im Dezember 2013 bereits zwischen 20 und 30 Milliarden US-Dollar außerhalb der USA gebunkert.

Geplatzter Deal

Finanzmittel, die offenbar zur Übernahme von ausländischen Unternehmen oder Patenten gedacht sind. In dem Bericht lässt Google zudem durchblicken, dass vergangenes Jahr eine riesige Übernahme kurzfristig gescheitert ist. Um welches Unternehmen es sich dabei gehandelt hat, wird natürlich nicht erwähnt, allerdings wäre dies der bisher größte ausländische Zukauf von Google gewesen, heißt es in dem Bericht.

Wachstum

Laut Spiegel Online sollen die Barreserven Googles außerhalb der USA zwischenzeitlich sogar noch weiter gewachsen sein. Bis März soll dieser Wert auf 34,5 Milliarden US-Dollar angestiegen sein. Dies zusätzlich zu 25 Milliarden Dollar, die das Unternehmen in den USA lagert.

Hintergrund

Google gehört zu den übernahmefreudigsten Unternehmen der Branche. In den letzten zehn Jahren hat der Konzern 27 Milliarden Dollar für Zukäufe ausgegeben. Am meisten Geld hat man dabei für den Mobiltelefonhersteller Motorola Mobility - und dessen umfangreiches Patent-Portfolio - ausgegeben. 12,4 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2011 alleine für diesen einen Deal investiert. (red, derStandard.at, 21.5.2014)

Share if you care.