Was Maschinenmonteure verdienen

20. Mai 2014, 10:42
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Eine Lehre als Werkzeugmacher oder Maschinenmechaniker ist der Ausbildungsweg 

Maschinenmonteure sind für den mechanischen Zusammenbau sowie für Justierung und Inbetriebnahme von Maschinen verantwortlich. Sie stellen Rahmenkonstruktionen auf, montieren und fertigen Verrohrungen von verschiedenen Medien und montieren Wellenabdichtungen und Blechverkleidungen. Sie kontrollieren Neuanlagen und führen Funktionstests durch. Außerdem werden Maschinenmonteure für Servicearbeiten, Wartung und Reparatur von bestehenden Maschinen eingesetzt.

Voraussetzung für die Tätigkeit eines Maschinenmonteurs ist in der Regel eine abgeschlossene Lehre als Werkzeugmacher, Maschinenmechaniker oder eine vergleichbare Ausbildung. Gute Englisch- und Computerkenntnisse sind Pflicht. Wer beruflich vorankommen will und Vorarbeitertätigkeit ausüben will, benötigt neben der einschlägigen Berufserfahrung auch eine Ausbildung zum Werkmeister, die sich in den meisten Unternehmen auch in einem höheren Gehalt niederschlägt.

Das Grundgehalt eines gelernten Berufseinsteigers beträgt durchschnittlich 29.800 Euro brutto pro Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt eines Maschinenmonteurs auf 35.500 Euro im Schnitt. Werkmeister verdienen im Schnitt 38.600 Euro. Zu diesen Beträgen können Zulagen, wie etwa Erschwerniszulage oder Schichtzulagen, sowie Überstunden hinzukommen. (derStandard.at, 20.5.2014)

Conrad Pramböck ist Experte für Gehalts- und Karrierefragen. Er leitet bei der Personalberatung Pedersen & Partners den Geschäftsbereich Compensation Consulting.

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