Plaut will sich von Frankfurter Börse zurückziehen

19. Mai 2014, 15:36
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Hohe Kosten bei geringem Handelsvolumen

Wien - Der börsennotierte Wiener IT-Berater Plaut zieht sich vom regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zurück. Dies hat der Aufsichtsrat beschlossen - vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung.

Weiters steht das Delisting unter dem Vorbehalt dass "ein Aktionär ein freiwilliges Erwerbsangebot abgibt, wobei die aufgrund eines solchen Angebots für die Aktien der Gesellschaft gebotene Gegenleistung je Aktie 90 Eurocent nicht unterschreiten darf", so Plaut in einer Aussendung.

Der Ausstieg aus Frankfurt wird auf Kostengründe zurück geführt. "Darüber hinaus stellen die geringen Handelsvolumina und die Kursentwicklung ebenfalls ein Indiz für das mangelnde Interesse des Marktes dar. Im Sinne des Unternehmens, aber auch der Aktionäre ist daher dieser Schritt die logische Konsequenz daraus", betonte Plaut.

(APA, 19.5.2014)

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