"Manhattan"-Kameramann Gordon Willis gestorben

19. Mai 2014, 16:15
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Arbeitete u.a. mit Francis Ford Coppola für die "Pate"-Trilogie zusammen und wurde für Lebenswerk mit Oscar ausgezeichnet

New York - Der US-amerikanische Kameramann Gordon Willis, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Woody Allen und Francis Ford Coppola, ist am Sonntag 82-jährig gestorben. "Er war einer der Giganten, die das Aussehen von Filmen absolut veränderten", erklärte der Präsident der American Society of Cinematographers, Richard Crudo.

Der gebürtige New Yorker war für die kontrastreichen Schwarzweißbilder von Woody Allens "Manhattan", "Stardust Memories" und "Zelig" sowie für weitere Filme des Regisseurs wie "Annie Hall / Der Stadtneurotiker" und "The Purple Rose of Cairo" verantwortlich. Mit Francis Ford Coppola arbeitete Willis für dessen "Pate"-Trilogie zusammen.

"Paranoia"-Trilogie

Ein anderer Regisseur, der Willis wiederholt engagierte, war Alan J. Pakula. Die Beiden drehten u.a. zusammen in den 70er-Jahren Pakulas "Paranoia"-Trilogie ("Klute", "Zeuge einer Verschwörung" / "The Parallax View", "Die Unbestechlichen" / "All the President's Men") und in den 90ern "Presumed Innocent" / "Aus Mangel an Beweisen" sowie zuletzt "Vertrauter Feind" / "The Devil's Own" (1997). 2009 wurde Willis mit einem Oscar für sein Lebenswerk geehrt. (red/Reuters, derStandard.at, 19.2014)

  • 2009 wurde Kameramann Gordon Willis mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
    foto: reuters/fred prouser

    2009 wurde Kameramann Gordon Willis mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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