Cisco-Chef beschwerte sich bei Obama wegen NSA-Überwachung

19. Mai 2014, 14:26
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"Vertrauen in das Internet wird untergraben"

Die Kritik aus der amerikanischen Technologiebranche an der ausufernden NSA-Überwachung nimmt zu. Jetzt beschwerte sich der Netzwerk-Ausrüster Cisco bei US-Präsident Obama. Mit den Enthüllungen über die Überwachung werde das Vertrauen in das Internet untergraben, schrieb Cisco-Chef John Chambers in einem am späten Sonntag bekannt geworden Brief.

NSA fängt Hardware ab

Cisco war vergangene Woche ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, nachdem Vorwürfe laut wurden, die NSA fange Geräte von amerikanischen Hardware-Herstellern ab und präpariere sie zur besseren Überwachung der Nutzer. Chambers griff zu scharfen Worten, wie aus einer veröffentlichten Kopie des Briefs hervorgeht.

"Wir können so einfach nicht arbeiten"

"Wir können so einfach nicht arbeiten", schrieb er. Die Kunden vertrauten darauf, sichere Technik geliefert zu bekommen. Ohne ein Umdenken werde die Technologieführerschaft amerikanischer Unternehmen in der Netzwirtschaft leiden.

Kritik von Zuckerberg

Zuvor hatte bereits Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einem Brief an Obama die Überwachungstätigkeit des Geheimdiensts NSA kritisiert.

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