Telekom-Syndikatsvertrag - SPÖ schießt sich auf die ÖIAG ein

19. Mai 2014, 13:04
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Wimmer: "Die Vorgänge rund um die Telekom sind ein weiterer Beleg dafür, dass die ÖIAG dringend reformiert werden muss"

SPÖ-Industriesprecher Rainer Wimmer hat heute, Montag, massive Kritik an der Staatsholding ÖIAG und deren Rolle beim Telekom Austria-Syndikatsvertrag mit der mexikanischen America Movil geübt. "Die Versuche von ÖIAG-Boss (Rudolf) Kemler, das eigene Versagen auf die Arbeitnehmerinnenvertreter abzuwälzen, sind aufs Schärfste zurückzuweisen.", so Wimmer. Er sprach von einem "Unterwerfungsvertrag".

"Unterwerfungsvertrag"

Anstatt den Arbeitnehmervertretern - die der Abstimmung im ÖIAG-Aufsichtsrat aus Protest ferngeblieben sind - mit Klage zu drohen, sei es angebracht, dass sich Kemler bei den Mitarbeitern und Personalvertretern der Telekom entschuldige, "denn im Gegensatz zur ÖIAG-Führung seien diese dem Unternehmen in jahrzehntelanger Treue verbunden und haben größtes Interesse an einer guten Entwicklung".

Reform gefordert

Was Wimmer wiederum bei der ÖIAG nicht entdecken kann. "Die Interessen einiger Kapitalvertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat liegen hingegen im Dunklen oder jenseits der Grenzen", so Wimmer. Sein Fazit: "Die Vorgänge rund um die Telekom sind ein weiterer Beleg dafür, dass die ÖIAG dringend reformiert werden muss." (APA, 19.5. 2014)

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