Air Berlin noch nicht gerettet

18. Mai 2014, 16:10
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Deutsche Regierung prüft Finanzspritze aus Emiraten auf Vereinbarkeit mit EU-Recht

Berlin/Abu Dhabi - Die defizitäre Fluggesellschaft Air Berlin ist nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" noch nicht gerettet. Die deutsche Regierung prüfe noch die Finanzspritze des Großaktionärs Etihad, der staatlichen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Es gebe Zweifel, ob die Hilfe in Form einer Wandelanleihe über 300 Millionen Euro von Ende April das europäische Luftfahrtsrecht verletzt.

In der EU beheimatete Airlines können die Betriebserlaubnis verlieren, wenn das Geschäft von Investoren außerhalb der EU kontrolliert wird. Durch die Konstruktion mit der Wandelanleihe sollte genau dies verhindert werden. Air Berlin erklärte auf Nachfrage, man halte sich selbstverständlich an europäisches und deutsches Recht.

Eine Sprecherin des deutschen Verkehrsministeriums sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Die Bundesregierung beobachtet die aktuelle Entwicklung bei Air Berlin sorgfältig. Zu unternehmensinternen Prozessen wird jedoch keine Stellung genommen." (APA, 18.5.2014)

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