Ulrike Folkerts klagt über schlechte "Tatort"-Drehbücher

18. Mai 2014, 16:06
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Schauspielerin bedauert Austauschbarkeit der Kommissare

Osnabrück - Die Schauspielerin Ulrike Folkerts, die seit 25 Jahren in der Rolle der "Tatort"-Kommissarin Lena Odenthal zu sehen ist, klagt über schlechte Drehbücher für die ARD-Serie. Es gebe immer wieder neue Autoren, die nur die Handlung interessiere, sagte Folkerts der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Die Kommissare werden gegebenenfalls austauschbar."

Wichtig sei, dass sich die jeweiligen Redaktionen für die Persönlichkeiten der verschiedenen Kommissare einsetzten. Unterschiedliche Gefühle löse wiederum der neue "Tatort"-Star Til Schweiger bei ihr aus. "Den ersten Schweiger-Fall fand ich auch gut, die Action, den knallharten Gangsterfilm", sagte Folkerts. Der zweite Fall habe sie enttäuscht. Es ging "nur um die Frage, wer wen zuerst killt. Das war mir zu viel Testosteron".

Trotzdem finde sie den Versuch Schweigers, den "Tatort" neu zu erfinden und amerikanischer zu erzählen, "total gut". (APA, 19.5.2014)

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