Abtreibung, FundamentalistInnen und 40 Jahre Fristenregelung

2. April 2014, 12:25
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In der neuesten Ausgabe der an.schläge steht ein zentrales Thema der Frauenbewegung im Fokus: Abtreibung

In Österreich wurde die Fristenlösung vor vierzig Jahren erkämpft. Doch der Schwangerschaftsabbruch steht – wie auch in Deutschland – immer noch im Strafgesetzbuch. 47.000 Frauen sterben weltweit jährlich an den Folgen unsicherer, da illegaler Abtreibungen. Laut Einschätzungen der WHO wäre fast jeder dieser Todesfälle durch einen medizinisch sicheren Abbruch zu verhindern gewesen. 

Aufwind für AbtreibungsgegnerInnen 

Die aktuellen politischen Entwicklungen deuten eher darauf hin, dass dem Kampf für Selbstbestimmung weiterhin zugesetzt wird. In Spanien soll das Abtreibungsrecht massiv verschärft werden, in den USA werden laufend einschränkende Gesetze verabschiedet und in Bolivien wurde der Antrag auf eine Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs vor kurzem zurückgewiesen. 

In dem Themenschwerpunkt der April-Ausgabe finden sich unter anderem Artikel über den Aufwind von fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen, feministischen Aktivismus gegen das Abtreibungsverbot in Ecuador oder den weltweit stattfindenden geschlechtsspezifischen Abtreibungen. (red, dieStandard.at, 2.4.2014)

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    foto: cover an.schlaege
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