Dreizehn Afrikaner auf Flüchtlingsboot vor den Kanaren gestorben

3. Mai 2005, 15:17
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Acht Tage ohne Wasser und Nahrung - 23 Bootsinsassen überlebten die Überfahrt

Santa Cruz - Dreizehn Afrikaner sind bei dem Versuch ums Leben gekommen, über das Meer nach Spanien zu gelangen. Die Opfer befanden sich an Bord eines kleinen Bootes, das rund 240 Kilometer vor der Kanaren-Insel El Hierro von einem spanischen Fischkutter entdeckt wurde, wie die Behörden am Donnerstagabend auf Teneriffa mitteilten.

Weitere 23 Bootsinsassen überlebten die Überfahrt, 5 von ihnen kamen ins Krankenhaus. Die Überlebenden sagten aus, sie hätten die Leichen über Bord geworfen. Sie seien fast zwei Wochen unterwegs gewesen und hätten die vergangenen acht Tage ohne Wasser und Nahrung auskommen müssen. (APA/dpa)

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