Das Ende der Wurst

22. Mai 2006, 17:55
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Kunsttruppe Mahony stellte im Rahmen der Aktion "Wolke 7" ihr von Blitzenergie gespeistes "Würstelplex" vor

Natürlich könnte man auch einen Griller vom Baumarkt aufbauen. Aber das wäre Leuten wie von der Wiener Kunsttruppe Mahony einfach zu einfach. Und so entwarfen - und schufen - sie ein extrem Energie sparendes, weil von Blitzenergie gespeistes, Grillgerät. Dieses "Würstelplex", in dem zeitgleich 360 Würstel ("welche Wurst ist Wurst") gegrillt werden können, wurde im Rahmen der Aktion "Wolke 7" (www.wolke7.at , eine künstlerische Nutzungsinitiative für leer stehende Geschäftslokale in Neubau) in einem Gassenlokal in der Kaiserstraße aufgebaut - und aufs Hausdach, behaupten die Mahonys, kam eine riesiger "Blitzfänger". Angeblich funktionierte das Werkel auch. Am Mittwoch hieß es aber "Last Order" - die Installation musste abgebaut werden: Ob das Blitzgrill-System vielleicht nur feine Flunkerei zu einer seltsamen Installation war, wird sich nie ergründen lassen. Aber vielleicht ist das im Grunde eh Wurscht.
  • Ziemlich viele Wiener Würstchen: "Mahonys" Andreas Deutsch, Clemens Leuschner, Stefan Kobatsch und Wolke-7-Macherin Bernadette Ruis.
    foto: thomas rottenberg

    Ziemlich viele Wiener Würstchen: "Mahonys" Andreas Deutsch, Clemens Leuschner, Stefan Kobatsch und Wolke-7-Macherin Bernadette Ruis.

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