Zertifikate: Zertifikate Sparpläne in Österreich

26. Mai 2005, 19:51
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Wo man in Österreich in Zertifikaten ansparen kann - von Walter Kozubek

Fonds-Sparpläne erfreuen sich schon seit geraumer Zeit in Österreich stark steigender Beliebtheit. Wer Zertifikate für den langfristigen Vermögensaufbau einsetzen möchte, kann dies auch bereits bei den folgenden drei österreichischen Onlinebrokern tun.

Die gut ausgewogenen Produktpalette von brokerjet der Onlinetochter der Erste Bank, umfasst derzeit 30 OpenEnd-Anlagezertifikate.

Die Standardproduktpalette an Indexzertifikaten wird von DAX-, MDAX-, TecDAX, ATX-, DJ-Euro-Stoxx50-, Nikkei225-, Nasdaq100- und dem Dresdner Bank-CECE-Indexzertifikat abgedeckt. Anleger, die trotz der aktuell tiefen Volatilitäten langfristig auf Rolling-Discountzertifikate setzen wollen, können dies in Form von vier UBS- und drei Deutsche Bank-Zertifikaten auf den DJ-EuroStoxx50-, den S&P500- und den DAX-Index mit unterschiedlichen Roll-Over-Strategien tun. Von ABN Amro steht das Brent Crude Oil Rolling Discount-Zertifikat im Angebot, Dresdner Bank ist mit dem Revolver auf den DJ-EuroStoxx50-Index vertreten.

Bei brokerjet kann man Zertifikate Sparpläne mit einer monatlichen Sparrate in Höhe von 50 bis 2.500 Euro einrichten. Als Gebühren werden pro Transaktion 2,50 Euro plus 0,275% des Orderbetrages verrechnet. Wenn man bereits ab 50 Euro anspart, befinden sich die Transaktionskosten bei 5%. Deshalb sollte aus Kostensicht erst dann ein Zertifikate Sparplan angelegt werden, wenn man 150 bis 200 Euro pro Monat zur Seite legen kann, da die Kosten dadurch wesentlich gedrückt werden können. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro betragen die Spesen insgesamt 3,05 Euro (1,52%).

Beim größten österreichischen Onlinebroker direktanlage.at kann derzeit in 12 Zertifikaten angespart werden. Neben den wichtigsten OpenEnd-Standardzertifikaten auf Aktienindizes, die in keinem Sparplan fehlen dürfen, sticht vor allem das ABN-Renditejägerzertifikat auf den DAX-Index aus dem Angebot hervor. Auch das gute Goldman Sachs-Zertifikat auf den GSCI-Index wird angeboten, ist aber auf Grund der kurzen Laufzeit für den langfristigen Vermögensaufbau nicht geeignet. Bei direktanlage.at können Zertifikatesparpläne ab einer Mindestsumme von 50 Euro pro Monat oder Quartal eingerichtet werden. Als Gebühren werden 3 Euro plus 0,275% des Orderbetrages verrechnet.

Beim Onlinebroker Direktanlage in Österreich, daio.at, werden derzeit 5 OpenEnd-Indexzertifikate zum Ansparen angeboten, wobei vor allem das CECE-Euro-Zertifikat der RCB hervorsticht.

Walter Kozubek ist Herausgeber vom ZertifikateReport

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