Massiver Jobabbau bei Tele2/UTA

6. April 2005, 17:05
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130 von 490 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet, auch etliche Leiharbeitskräfte sollen betroffen sein

Wien - Der größte heimische alternative Telefonanbieter Tele2/UTA plant einen massiven Personalabbau. Nachdem Tele2 Ende des Vorjahres die UTA komplett übernommen hat, streicht der börsenotierte schwedische Telekomkonzern bei seiner neuen Österreich-Tochter jetzt mehr als ein Viertel aller Jobs. Das Unternehmen habe 130 der in Summe 488 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet, bestätigte Sprecher Martin Halama einen entsprechenden Bericht der "Presse".

Nicht bestätigen wollte Halama am Mittwoch, dass auch etliche Leiharbeitskräfte von den Einsparungen betroffen sein sollen. Laut "Presse" plant Tele2 den zusätzlichen Abbau von 50 geleasten Beschäftigten bei der UTA. Details will der Tele2/UTA-Vorstand heute, Donnerstag, bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz bekannt geben.

Weitere Kündigungen ausgeschlossen

Weitere Kündigungen schließt Halama für die nächste Zeit aber aus. Die Zusammenführung und gemeinsame Neuorganisation sei abgeschlossen. Weder heuer noch im nächsten Jahr sei vorerst ein weiterer Personalabbau geplant, so der Sprecher.

Laut "Presse" werden die größten personellen Schnitte durch die Verlegung des Betriebszentrums der UTA aus Eisenstadt in die gemeinsame Unternehmenszentrale in den Wiener Ares-Tower (22. Bezirk) gesetzt. In Eisenstadt sind demnach derzeit rund 80 Personen beschäftigt. (APA)

  • Die größten personellen Schnitte werden durrch die Verlegung des Betriebszentrums der UTA aus Eisenstadt in die gemeinsame Unternehmenszentrale in den Wiener Ares-Tower (22. Bezirk) gesetzt.
    foto: uta

    Die größten personellen Schnitte werden durrch die Verlegung des Betriebszentrums der UTA aus Eisenstadt in die gemeinsame Unternehmenszentrale in den Wiener Ares-Tower (22. Bezirk) gesetzt.

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