Chavez und Zapatero für engere Kooperation

Redaktion, 01. April 2005 14:42

Ibero-amerikanisches Gipfeltreffen in Venezuela

Caracas - Auf einem Gipfeltreffen in Venezuela haben sich am Dienstag der spanische Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero und mehrere südamerikanische Präsidenten für eine engere Zusammenarbeit ausgesprochen. Man müsse eine neue geopolitische Weltkarte schaffen, sagte der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez in seiner Eröffnungsrede in Ciudad Guayana, etwa 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Caracas.

Das Treffen mit Ministerpräsident Zapatero sowie den Staatschefs von Brasilien und Kolumbien, Luiz Inacio "Lula" da Silva und Alvaro Uribe, stelle den Beginn eines Integrationsprozesses dar, sagte Chavez. Er lobte das "europäische Integrationsmodell" als das "fortschrittlichste weltweit".

Weitere Treffen

Zapatero sprach sich für eine Kontinuität solcher Treffen aus und forderte konkrete Maßnahmen zu Gunsten der wirtschaftlichen Integration, aber auch zur Bekämpfung von Armut, Terrorismus und organisiertem Verbrechen. Die Sicherheit sei ein Schlüsselfaktor bei der Wahrung der Demokratie, sagte er.

Die sozialistische Regierung in Madrid ist wegen eines Rüstungsgeschäfts mit Venezuela in die Kritik geraten. Über ihre Botschaft in Spanien äußerten die USA am Dienstag ihre Besorgnis darüber, dass das empfindliche Gleichgewicht in der Region gestört werden könnte. Spanien will Venezuela für rund 800 Millionen Euro unter anderem acht Korvetten und Patrouillen-Boote sowie zehn Transportflugzeuge verkaufen. (APA/dpa)

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12 Postings
che guevara1
31.03.2005 00:15
was

ich befürchte ist wohl eher ein anlehnen der sudamerikaner an europa. doch vorsicht europa will auch nur seine profite habt ihr nichts gelernt aus der geschichte.
bemerkte diesen trend auch im herbst in argentinien.

Antonio
30.03.2005 14:43
Die Wende

Amtsvorgänger Aznar unterstützte die Putschisten (und den Raubüberfall auf den Irak).

Zapatero wendet sich der demokratisch gewählten Regierung zu (und zog seine Truppen aus dem überfallenen Irak zurück)

Viva Zapatero!

Altero
30.03.2005 16:48
Bei aller Kritik, die durchaus berechtigt

zu sein scheint:

Bush wurde auch demokratisch gewählt, sicherlich demokratischer als Chávez...

Tomás Borge
01.04.2005 08:34
...ja vor allem beim ersten Mal - FLORIDA!!!!!!

denke das Wahlverfahren hat ein Procedere a la
Bananenrepublik, wie z.B. Somoza.

Sehe durch die vielen Manipulationen vor allem bei den Minoritäten keine demokratische Legitimation
für GW BUS!!!!!!!!!

Viva Chavez, via Zapatero.

Großer Böser
 
31.03.2005 17:43
Bush demokratisch gewählt?

Also ich kann mich ja nur noch dunkel erinnern aber da war doch sowas wie das Miami Dade Wahlchaos!? Wenn ich bloß noch wüßte was da los war...

Karl May
 
30.03.2005 17:39
was soll das?

wieso wurde bush "demokratischer" als chavez gewählt?!
das ist blanker unsinn!!

ach nee
30.03.2005 12:36
DAS ist also die groß angekündigte außenpolitische Wende...

...bei den spanischen Sozen: Weniger USA, dafür mehr Chávez :-((

Na denn, prost Mahlzeit.

nAK
30.03.2005 14:08

Weniger bei den Kriegstreibern und verbrecherischen Angriffskriegern und mehr bei der sozialen Gerechtigkeit.

Klar dass dich das stört.

Horst Holger
31.03.2005 21:45
soziale Gerechtigkeit...

und Waffenverkäufe- das passt nicht! Bomben für Chavez statt Brot für die Armen ist das sozial gerecht?

dr. kokos
 
01.04.2005 01:48

nein, holger, waffen und bomben dürfen nur konservative regierungen oder rechte diktatoren kaufen, sonst niemand.

Nowotila
01.04.2005 09:32
Waffen nur für Rechte

Natürlich, denn dann kann man die linken Regierungen leichter stürzen und die linken Politiker leichter umbringen.

ach nee
30.03.2005 20:02
wenn´s denn so wäre,...

...würde mich das überhaupt nicht stören

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