Werken in der Warteschleife

30. Mai 2005, 16:07
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Mailänder Möbelmesse - für viele Jungdesigner ein Pilgerort, für manche ein Sprungbrett. Das Designtrio "For Use" schaffte in Mailand vor Jahren den Absprung

foto: hersteller
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Durchforstet man die junge, heimische Designszene, betritt man zwar ein Gebiet emsigen Gestaltens, bei genauerem Hinschauen wächst sich dieses streckenweise jedoch zum tränenreichen Jammertal aus: Zu wenige Aufträge, zu wenig Geld, zu wenig Anerkennung, zu wenig Presse, bitterböse Halsabschneider-Produzenten und so weiter tönt es dort. Dabei könnte es so einfach sein: Man nehme einen fetzigen Sesselprototyp, packe ihn ins Auto, fahre damit auf die Mailänder Möbelmesse, sozusagen das Designer-Walhalla, und falle den wichtigsten Herrschaften so lange lästig, bis diese den ersehnten Kontrakt unterzeichnen.

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