Existenzbedrohungen ausbremsen

22. März 2005, 19:46
posten

Die neue Plattform "KriPO - Kritisch Politische Offensive" macht an fünf "RäumungSchlussTage"n auf dem Existenzkampf sozio-kultureller Initiativen aufmerksam

"Die Stadt gehört Wir!" - Dieser Meinung ist eine neue Plattform mit dem sehr "exekutiv" klingenden Namen "KriPO", aber "Kritisch Politische Offensive" meint. Die immer prekärer werdende Lage zahlreicher Inititiativen im Kultur-, Sozial- und Medienbereich zwang zum Handeln.

__/ von 23. - 27. März 2005 machen auf gemeinsamen __/ Existenzkampf zahlreicher Initiativen in Wien aufmerksam

Wichtige Kultur-, Sozial- und Medienprojekte sind in Wien in ihrer Existenz bedroht. Die Situation wird immer prekärer. Initiativen wie das EKH, Public Netbase, TÜWI oder Echo kämpfen um das Überleben. Projekte wie ZARA, das Frauen Cafe, das Frauen Zentrum und die Breitenseer Lichtspiele bangen ebenfalls um ihre Zukunft.

Mit hat sich nun eine Plattform gebildet, die auf die aktuelle Problematik aufmerksam machen will und für den Erhalt der sozio-kulturellen Freiräume eintritt, deren Bedeutung für urbane Gesellschaften mittlerweile unbestritten ist. Unterstützt wird diese Forderung von der IG Kultur Wien.

Als erster Schritt werden vom 23.- 27. März 2005 Informations- und Aktionstage mit einem vielfältigen Kulturprogramm veranstaltet. Unter dem Titel "RäumungSchlussTage - Die Stadt gehört Wir!" soll dezentral an vielen Orten sowie mit einer eigenen Zeitung zum Ausdruck gebracht werden, dass die Zurückdrängung von öffentlichen Räumen durch konservativ-neoliberale Politik nicht widerspruchslos zur Kenntnis genommen werden darf.

Die Forderung der "RäumungSchlussTage" an Politik, Verwaltung und Körperschaften: Erhalt der bestehenden Projekte und Initiativen sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen, damit auch neue Freiräume entstehen können.

__/

Ausführliche Informationen zu Zielsetzung und Kulturprogramm: http://t0.or.at/raum/kripo_web.pdf
  • Artikelbild
    grafik: kripo
Share if you care.