Uni Innsbruck will mit Südtirol eng zusammenarbeiten

18. Mai 2005, 18:55
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Rektor Gantner: Auch Bündelung der Mittel im Bereich Forschung sei wünschenswert

Die Innsbrucker Universität will mit der Freien Universität und der Europäischen Akademie in Bozen eng zusammen arbeiten. Dies erklärte Rektor Manfried Gantner am Donnerstag anlässlich seines Besuches bei Landeshauptmann Luis Durnwalder. Auch eine Bündelung der Mittel im Bereich Forschung sei wünschenswert, betonten beide.

Vorgangsweise abstimmen

Die Universität Innsbruck fühle sich weiterhin als Landesuniversität auch für Südtirol, versicherte Gantner. Man sei darauf bedacht, einen möglichst engen Kontakt zu Bozen zu wahren, um vor allem in der Forschung gemeinsam Projekte voran zu bringen, die Vorgangsweise abzustimmen und so auch die für die Forschung zur Verfügung stehenden Geldmittel beider Universitäten effizient einzusetzen.

Der Informationsfluss zwischen den beiden Universitäten sei jedenfalls gegeben, nachdem Gantner auch im Verwaltungsrat der Freien Universität Bozen sitzt. Auch dies sei eine wichtige Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Strukturen, sagte Durnwalder.

Know-How wird ausgetauscht

"Wir haben heute eine Reihe von Vorhaben besprochen, die im Bereich der Forschung zur Finanzierung anstehen, etwa solche in der Botanik oder im Umweltbereich", erklärte Durnwalder. Dabei sei besonders auf den Bereich der Risikopläne eingegangen worden, die in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden müssten. Gantner habe angeboten, dass die Universität Innsbruck in diesem Bereich ihr Know-how zur Verfügung stellen würde.

Für Anfang November haben der Landeshauptmann und der Uni-Rektor einen Besuch einer Delegation der Südtiroler Landesregierung an der Universität Innsbruck vereinbart. Dabei sollen verschiedenste Projekte mit den einzelnen Institutsvorständen besprochen werden. (APA)

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