Ärger um AOL Instant Messenger

22. März 2005, 10:26
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Durch Änderung der Benutzungsbedingungen sichert sich AOL Rechte auf "alle Inhalte" - Konzernsprecherin versichert, dass keine Chats abgehört werden

Für einigen Ärger hat eine eben erst publik gewordene Änderung in den Benutzungsbedingungen zum AOL Instant Messenger (AIM). In diesen heißt es seit Februar nämlich, dass sich der Hersteller die Rechte an allen Inhalten die mit dem Client produziert werden sichere, dies würde freilich Chat-Konversationen beinhalten.

Fehler

Eine Sprecherin des Konzerns hat mittlerweile gegenüber dem Newsservice Golem eingestanden, dass die Formulierung missverständlich sei, und sie deswegen in den nächsten Tagen abgeändert werden soll. Man habe damit eigentlich nur die Rate-a-Buddy-Funktion, mit der UserInnen Bilder veröffentlichen und von anderen BenutzerInnen bewerten lassen können, gemeint. Keinesfalls werde man den Chat verkehr mitschneiden, dazu habe auch gar nicht die technischen Möglichkeiten.

Einschränkung

Außerdem würden die neuen Benutzungsbedingungen ohnehin nur für die aktuelle US-Version 6.9 gelten, die letzte deutschprachige Version des AIM - 6.1 - sei hingegen davon nicht betroffen. (red)

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AOL

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