KMU: Kein leichtes Spiel im Online-Wettbewerb

22. März 2007, 14:43
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Besser keine Website als eine schlecht betreute - Offline-Maßnahmen müssen den Auftritt begleiten

Zwanzig Prozent der Unternehmen beziehen mindestens ein Prozent ihres Einkaufs über das Internet. Laut Statistik Austria haben 34 Prozent der Online-User im Alter von 16 bis 74 Jahren 2004 im Internet Waren und Dienstleistungen eingekauft, gemessen an der Gesamtbevölkerung waren es neun Prozent.

Revolution

Ab Mitte der Neunziger Jahre prognostizierten Wirtschafts-wissenschafterInnen, das Internet würde den Handel revolutionieren. Besonders Klein- und Mittelbetriebe würden profitieren, da sie nicht mehr nur in einem begrenzten Gebiet tätig würden, sondern per Mausklick quasi am gesamten Weltmarkt.

Konkurrenz

Inzwischen hat sich der Sturm beruhigt. So groß die Chancen auch sind, die das Internet bietet: KMU haben es auch hier schwer, sich gegen Großunternehmen mit großdimensionierten PR-Budgets durchzusetzen. Kleine Handelsbetriebe haben häufig auch nicht die IT-Ausstattung und die Kompetenz, um wirksam im World Wide Web aufzutreten.

Portale

Eine effiziente Methode, im Internet zu werben, sind im Einzelhandel beispielsweise Einkaufsstraßen-Portale. Sie ermöglichen es den UserInnen, verschiedene Points of Sale zu erreichen, ohne die Internetadresse jedes einzelnen Geschäfts kennen zu müssen. Je nach Ausreifungsgrad können dann interne Produkt-Suchmaschinen, gemeinsame Online-Bestellsysteme, Verkehrsanbindungsfinder und Drive-In-Systeme integriert werden.

Begleitmaßnahmen

Online-Werbung kann freilich nie für sich allein stehen. Sie muss angekündigt, von Offline-Maßnahmen begleitet und ständig beworben werden. Regelmäßiges Warten und Updaten versteht sich von selbst. Und gerade HändlerInnen in Grenznähe ist zu empfehlen, die Inhalte der Website auch in der Sprache des Nachbarlandes anzubieten. (mas)

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    foto: derstandard.at
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