World of Warcraft: Händler werden ausgesperrt

1. Mai 2005, 11:01
15 Postings

Wer virtuelle Waren gegen echtes Geld zu verkaufen sucht, verliert seinen Account

Im Jänner dieses Jahres erklärte der Spielehersteller Blizzard, dass der virtuelle Verkauf von Waren aus dem Rollenspiel "World of Warcraft (WoW)" nicht in die reale Welt übergehen kann: Virtuelle Waren und Dienstleistungen dürfen von WoW-SpielerInnen nicht gegen echtes Geld verkauft werden, wer dies dennoch tut, wird gesperrt.

Accouints werden gesperrt

Das Sperren der Accounts hat nach Angaben des Herstellers nun begonnen. Wer Gegenstände und Gold aus World of Warcraft für echtes Geld an Mitspieler verkauft, störe die Wirtschaft des Online-Rollenspiels, so Blizzard. Für ehrliche Spieler ist dieses Vorgehen durchaus verständlich und positiv, doch treiben noch immer viele erfahrene "Farmer" ihr Unwesen in "WoW". "Farmer" sind SpielerInnen oder auch Gruppen von SpielerInnen, die sich das Ziel gesetzt haben, so viele Gegenstände und Gold wie möglich zu sammeln und diese dann zu verkaufen - und zwar in der realen Welt - meist über eBay. "Farmer" sorgen aber vor allem für eines - für Ärger. Sie reagieren und interagieren nicht mit andern Spielern und versuchen "Eindringlinge" aus ihren "Jagdrevier" zu vertreiben - etwa durch unzählige Aufforderungen zum Duell. Es gibt mittlerweile zahlreiche Tools, die dies verhinden sollen - einige finden Sie hier.

Fehler

Wie nun bekannt wurde, hat Blizzard auch einen Spieler gesperrt, der eine verborgene Gegend entdeckte. Der Spieler hatte das Land mit seinem Priester und aktiviertem Anti-Fall-Zauber inmitten von Bergen gefunden und dies per Mitschnitt dokumentiert. Diese Landschaft war aber für spätere Add-Ons geplant und sollte daher nicht entdeckt werden. Blizzard hat daraufhin den Account des Spielers gesperrt.(grex)

  • Artikelbild
    screenshot: gp
Share if you care.