SCO mit mehr Open Source

25. März 2005, 13:11
2 Postings

Allen Klagen zum Trotz bringt die Firma eine neue Version ihres OpenServers auf den Markt

Nicht gerade ein Hang zu großer Konsequenz kann dem vermeintlichen Unix-Rechte-Inhaber SCO nachgesagt werden: Selbst seit beinahe zwei Jahren aktiv gegen Linux-Firmen und der behaupteten illegitimen Verwendung von Unix-Code im Linux-Kernel, präsentiert SCO nun eine erste Beta seines OpenServer 6, der sich vor allem durch eines auszeichnet: Der Verwendung von mehr Open Source Software.

Auswahl

So steht in der propietären Unix-Umgebung nun auch ein KDE-Desktop zur Auswahl, neben dem Webserver Apache und Samba werden die freien Datenbanken MySQL und PostgreSQL mitgeliefert. Andere neue Features gibt es allerdings ebenso: So unterstützt der Open Server 6 nun bis zu 16 Prozessoren und verträgt bis zu 64 GByte Speicher.

Sterbend

Der OpenServer 6 soll im Sommer auf den Markt kommen und wieder etwas Schwung in den kaum mehr existenten Softwarebereich der Firma bringen. Laut Veröffentlichungen im Rahmen des Prozesse hat SCO im letzten Geschäftsjahr gerade mal 83 Lizenzen anbringen können, zu allem Übel wurden dann auch noch 79 davon wieder zurückgegeben. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.