Open Source-Software wird schneller

6. April 2005, 10:46
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Neue Version des dominierenden Compilers GCC soll zahlreiche Verbesserungen bieten und mehr Speed bringen

Eine neue Version der GNU Compiler Collection (GCC) soll Open Source Projekten zu mehr Speed verhelfen. Die kommende GCC 4.0 bietet zahlreiche Verbesserungen, die die Geschwindigkeit der damit umgesetzten Software erhöhen sollen.

Umsetzung

Compiler spielen eine zentrale Rolle in der Erstellung von ausführbaren Programmen, sie verwandeln den menschen-lesbaren Source Code in Maschinencode. Entsprechend haben sie auch eine entscheidende Auswirkung auf Qualität und Performance der daraus resultierenden Binaries, Verbesserungen im Compiler kommen somit praktisch allen damit umgesetzten Projekten zugute.

Zentral

Bisher war die GCC, die bei der Großzahl der Open Source-Projekte zum Einsatz kommt, vornehmlich auf Kompatibilität mit zahlreichen Prozessorplattformen und weniger auf Performance ausgerichtet, die neue Version soll nun einige Neuerungen bringen, die den Speed erhöhen und die Codequalität verbessern, ohne alte Tugenden zu verwerfen.

Möglichkeiten

Dazu gehört unter anderem die "scalar replacement and aggregates", die es dem Compiler ermöglichen soll den Zusammenhang zwischen größeren Datenstrukturen besser zu "verstehen" und so qualitativ hochwertigeren Code zu erstellen. Aber nicht nur mit Geschwindigkeitsverbesserungen will die GCC 4.0 locken, ein zentrales neues Feature nennt sich "Mudflap" und soll zum Aufspüren von Buffer Overruns helfen. (red)

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