Unis und ihre Mandatszahl für die Bundesvertretung

30. Mai 2005, 17:27
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Bundesweites Studierendenparlament nicht mehr direkt gewählt, sondern von den Univertretungen entsandt

Der Widerstand gegen das neue Hochschülerschaftsgesetz war groß, die Auswirkungen des mit Regierungsmehrheit abgesegneten Papiers werden ab 31. Mai bei den Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) zu spüren sein:

Anders als bisher wird das bundesweite Studentenparlament nicht mehr direkt gewählt. Über die Zusammensetzung der rund 52 Mandatare entscheiden die einzelnen Universitätsvertretungen. Am Wahltag erhalten die Studenten künftig zwei Wahlzettel: Einen für die Universitätsvertretung und einen für die Studienvertretung. Der Mandats-Schlüssel für die daraus resultierende Bundesvertretung wird vom Bildungsministerium wie folgt festgelegt:

Die Universität Wien mit rund 62.000 Studierenden entsendet zwölf Mandatare, die Universitäten Graz und Innsbruck entsenden, wie die Wirtschaftsuniversität Wien, je vier Mandatare in das Studentenparlament. Drei Mitglieder der Technischen Uni Wien werden ebenso einziehen sowie je zwei Mandatare der Uni Salzburg und Linz, der Medizinischen Universität Wien und der Technischen Universität Graz. Je ein Mandat ist reserviert für: die Medizinischen Unis Graz und Innsbruck, die Montanuni Leoben, die Veterinärmedizin in Wien, die Bodenkultur, die Uni Klagenfurt sowie für die Angewandte, das Salzburger Mozarteum und die Musikunis in Wien und Graz.

Pädagogische Akademien mit mehr als 1000 Studierenden entsenden je einen Mandatar, jene mit weniger Hörern (rund 20) bilden eine "Wahlgemeinschaft", für die zwei Sitze reserviert sind. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 15.3.2005)

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