Aus Mozilla wird Seamonkey

26. April 2005, 10:38
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Neues Community-Projekt will klassische Mozilla Suite unter neuem Namen weiterführen

Mit einer Presserklärung hat die Mozilla Foundation den in den letzten Wochen kursierenden Spekulationen über die Zukunft der klassischen Mozilla Suite ein Ende bereitet. Wie bereits berichtet, wird die Organisation hinter dem Open Source Browser die All-in-One-Lösung künftig nicht mehr weiterentwickeln um sich voll und ganz auf die Einzelprodukte wie Firefox und Thunderbird konzentrieren zu können, nur mehr die aktuelle 1.7.x-Reihe soll noch mit Bug Fixes und Sicherheitsupdates versehen werden.

Kooperation

Doch in einem Open Source-Umfeld muss dies nicht notwendigerweise das Ende des Projekts bedeuten, so haben sich bereits einige interessierte EntwicklerInnen zusammengefunden, um unter dem Namen Seamonkey - schon bisher der interne Codename der Mozilla Suite - die Software weiter zu entwickeln. Die Mozilla Foundation hat sich im Gegenzug bereit erklärt, die Infrastruktur für das Seamonkey-Projekt zur Verfügung zu stellen. Als erster Schritt soll die Organisation nun formiert werden, anschließend will man sich auf den Weg machen, eine fertige Version von Mozilla / Seamonkey 1.8 zu veröffentlichen, zurzeit ist der Entwicklungsstand bei Beta 1.

Neues

Gleichzeitig hat Firefox-Entwickler Ben Goodger in seinem Weblog einige Management-Änderungen verkündet, die den Entwicklungsprozess beschleunigen sollen. Dies wohl auch als Reaktion auf in den letzten Wochen sich häufende Kritik, dass zu wenige EntwicklerInnen mit der Prüfung und dem Einspielen von beigesteuertem Code betraut sind. (apo)

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