US-Konzerne klagen wegen Verletzung von LCD-Patenten

22. März 2005, 10:19
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Auch Computerhersteller Dell betroffen - Autokonzern sieht Flüssigkristalpatente verletzt

Der US-Industrie- und Autoglashersteller Guardian Industries hat zahlreiche international tätige Elektronikkonzerne wegen Verletzung seiner Flüssigkristall-Patente verklagt. Prominentester Beklagter ist neben zahlreichen asiatischen Firmen der US-Computerkonzern Dell.

Klage

Das nicht börsennotierte Unternehmen reichte beim Bezirksgericht im US-Bundesstaat Delaware Klage wegen Diebstahls geistigen Eigentums gegen 14 Hersteller von Personal-Computern (PC), Notebooks, Fernsehgeräten und Handys ein. Guardian macht Verletzungen von insgesamt vier LCD-Patenten (LCD - Liquid Crystal Display; Flüssigkristall-Anzeige) geltend. Bei den beschuldigten Unternehmen war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Dell hat dem Gericht jedoch in der vergangenen Woche Dokumente übergeben und die Anschuldigungen bestritten.

Anschuldigungen

Bereits Anfang Oktober hatte der US-Rüstungskonzern Honeywell beim selben Gericht entsprechende Klagen gegen 34 Firmen, darunter den Computer-Konzern Apple eingereicht. Der Patentverletzung beschuldigte Honeywell damals unter anderem auch den schwedisch-japanischen Handy-Hersteller Sony Ericsson Mobil, den japanischen Computer-Konzern Fujitsu und den weltgrößten Handy-Produzenten Nokia. (APA/Reuters)

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