Den Islam gibt es nicht

11. März 2005, 21:32
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... heißt es im Programmfolder zur "Literatur im März", die vom 10. bis 13. März in der Wiener Kunsthalle stattfindet

In zahlreichen Lesungen und Diskussionen versucht die Veranstaltung anhand literarischer Formen und ideologischer Positionen jene Vielfalt, die die islamische Welt ausmacht, zu vermitteln. Die Wüste der Tuaregs, Exil und Heimkehr, Geschichten von Liebe und Verrat, von Pilgerreisen und philosophischen Diskussionen sind es, die in diesen vier Tagen erzählt werden. Besonders hingewiesen sei auf Feridun Zaimoglu, der mit seiner Kunsthallenaktion (Bild oben) für Diskussionen sorgte und aus seinem neuen Erzählband "Zwölf Gramm Glück" liest (Samstag, 14 Uhr). Interessant auch die Diskussion zum Thema "Islam und Frauen" mit Majane Satrapi, Katajun Amirpur, Gülmihri Aytac (Samstag 18 Uhr), anschließend (19 Uhr) lesen Dzevad Karahasan und Sakarija Tamer (auf Arabisch) und Susanne Mitterer und Florentin Groll (Deutsch) aus Claudia Otts Neuübersetzung der "Märchen aus 1001 Nacht". Am Sonntag, dem 13. März, stellt Christian Reder seine Projekte "Afghanistan, fragmentarisch" und "Sahara" vor (15 Uhr). Um 16 Uhr liest Tarek Eltayeb aus seinem Roman "Das Palmenhaus". (steg/ALBUM/ DER STANDARD, Printausgabe, 12./13.03.2005)
Detaillierte Infos und alle Lesungen unter alte-schmiede.at
(Eintritt frei)
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    foto: alte schmiede
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