Hotspots mit Tempo 300

11. April 2005, 10:36
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Breitband in ICE-Hochgeschwindigkeitszügen startet pünktlich zur CeBIT

Pünktlich zur CeBIT 2005 ist der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen als erster "Railnet"-Bahnhof in Betrieb genommen worden. Im Projekt "Railnet" sollen 20 große Bahnhöfe komplett als so genannte Hotspots eingerichtet werden. Zusätzlich haben die Deutsche Bahn (DB) und T-Mobile vereinbart, die Hochgeschwindigkeitszüge ICE mit drahtlosen Internet-Zugängen auszustatten. Der Betrieb des bereits bestehenden WLAN-Services "rail&mail" in den DB-Lounges wird ebenfalls von T-Mobile übernommen.

Beginn

Der Pilotversuch soll im Herbst 2005 zwischen Köln und Dortmund starten. In ausgewählten ICE-Zügen können Fahrgäste, die über WLAN-fähige Laptops und PDA-Phones verfügen, auf dem entsprechenden Streckenabschnitt während der Fahrt im Internet surfen, E-Mails empfangen und versenden oder auf ihr Firmennetzwerk zugreifen. Zusätzlich bietet der Service für alle Reisenden ein Informationsangebot, den ein im ICE installierter Server bereitstellt. Geplant sind aktuelle Nachrichten und alle wichtigen Services im Zug und am Bahnhof. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase soll "Railnet" laut DB auf alle ICE-Züge ausgeweitet werden.

Pläne

"Wir werden uns der enormen technologischen Herausforderung stellen, mobile Datenkommunikation mit Breitband-Qualität in fahrenden Hochgeschwindigkeitszügen zu ermöglichen", kommentierte Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke. "Reisezeit ist Nutzzeit. Das ist einer der großen Vorteile der Bahn gegenüber dem Auto oder Flugzeug", erklärte Bahnchef Hartmut Mehdorn. "Mit Railnet können unsere Kunden drahtlos vom Bahnhof und aus dem ICE ins Internet", so Mehdorn. (pte)

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