E-Government: Schweden führt vor Österreich

16. März 2005, 08:39
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90 Prozent der öffentlichen Dienstleister im Internet vertreten

Über 90 Prozent der öffentlichen Dienstleister in Europa sind im Internet vertreten. Dies belegt eine Studie der Cap Gemini, die im Auftrag der EU-Kommission über elektronische Behördendienste in Europa durchgeführt wurde . Von den angebotenen Grund legenden Diensten können 48 Prozent vollständig interaktiv in Anspruch genommen werden. An erster Stelle bei den Online-Angeboten öffentlicher Dienste steht Schweden, dicht gefolgt von Österreich. Die neuen Mitgliedstaaten der EU befinden sich - mit Ausnahme von Lettland - noch in der unteren Hälfte der Rangliste.

"Geringer als wir dachten"

Der Entwicklungsstand der neuen EU-Mitglieder ist dennoch bemerkenswert. "Die Entwicklungsunterschiede zwischen den neuen Mitgliedstaaten und den Ländern der alten EU-15 sind geringer als viele dachten", sagte Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien. Der Studie zu Folge haben die neuen Mitgliedsländer den Stand der EU-15 von vor zwei Jahren erreicht und werden wohl bald mit den anderen Ländern auf gleicher Höhe liegen.

Nun muss genutzt werden

Die Studie prognostiziert, dass die Verbesserung der Online-Ausbaustufe in den kommenden Jahren nicht mehr die primäre Rolle spielen wird. Wichtiger sei es dann, dafür zu sorgen, dass die Bürger und Unternehmen die angebotenen elektronischen Behördendienste auch mögliches breit und oft nutzen. Die Studie, die seit 2001 nunmehr zum fünften Mal durchgeführt wurde, befasste sich mit 14.000 Websites in 28 Ländern. Untersucht wurden die EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, Island und die Schweiz.(pte)

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