Instant-Messager Istanbul wird konkret

11. März 2005, 14:08
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Microsoft vor Präsentation der Echtzeit-Kommunikations-Software

Microsofts neuer Instant-Messaging-Dienst Istanbul nimmt konkrete Gestalt an. Laut US-Medienberichten wird Chairman Bill Gates bei einer kommende Woche stattfindenden Konferenz in San Diego Details zur neuen Echtzeit-Kommunikations-Software bekannt geben. Zu den Neuerungen zählen auch Innovationen im Bereich Videoconferencing.

Künftige Strategien

Bei der vom 6. bis zum 9. März 2005 in San Diego stattfindenden Konferenz wird das Unternehmen seine künftigen Strategien und neue Technologien publik machen. Geplant sind gleichzeitige Veröffentlichungen in verschiedenen US-amerikanischen Städten, bei denen Gates und Anoop Gupta, der Vizepräsident des Bereichs RTC (Real Time Collobaration), das neue Videoconferencing-Tool präsentieren werden. Darüber hinaus sollen neue Partner und Kunden auf dem Event vorgestellt werden.

Stephen O`Grady, Analyst beim Technologiespezialisten Redmonk LLC http://www.redmonk.com , schätzt die Lage jedoch vorsichtig ein. "Eine definitive Veröffentlichung von Istanbul kann ich nicht bestätigen. Ich nehme jedoch an, dass Microsoft das System für Frühanwender zugänglich machen wird um einen Fuß in den neuen Geschäftsbereich zu setzen."

Ein Meilenstein

Der im Herbst vergangen Jahres angekündigte Kommunikations-Client Istanbul soll nach Darstellung des Software-Riesen ein Meilenstein bei der Integration unterschiedlicher Kommunikationsformen in einer gemeinsamen Desktop-Anwendung sein. Nutzer des Microsoft Office Systems sollen künftig über ein Interface sowohl Telefon-, Videokonferenz-, Instant-Messaging- und VoIP-Dienste starten können. "Mit den Komponenten 'Istanbul', 'Live Communications Server' und 'Live Meeting' können wir dem Kunden eine durchgängige Echtzeit-Kommunikationsplattform anbieten", stellt Gupta fest. Die Software soll sich so konfigurieren lassen, dass auch Mobilfunkgeräte oder Festnetzanschlüsse außerhalb des Firmennetzes angewählt werden können. "Jedes Telefon wird für LCS zu einem adressierbaren Endgerät", so Gupta.(pte)

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