Sommerzeitbeginn am 27.

1. April 2005, 20:18
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Der Sternenhimmel im März: Langsam gehen die Wintersternbilder unter

Die lichten Tage verlängern sich von 11h 3' auf 12h 9' am 20., wenn um 1334 MEZ mit der Tagundnachtgleiche und dem Eintritt der Sonne in das Tierkreiszwölftel Widder der astronomische Frühling beginnt. Bis Ende März verlängern sich die lichten Tage weiter auf 12h 48'. Am 27. beginnt wieder die Sommerzeitperiode, 2 MEZ wird 3 MESZ. Die Dämmerung wächst von 1h 43' auf 1h 49'.

Der Mond steht am 8. als feine Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung zwischen OSO und SO. Nach dem Neumond am 10. zeigt sich die zarte Neulichtsichel wieder am 11. tief in der Abenddämmerung nahe W bei Merkur. Das erste Viertel tritt am 17. ein. Den Ostervollmond haben wir am 25. und am 26. finden wir den Mond nahe Jupiter.

Merkur können wir bis 21. tief in der Abenddämmerung nahe W sehen. Venus ist unsichtbar. Mars steht morgens tief im SO und Jupiter leuchtet abends spät vorerst tief und später höher zwischen O und SSO. Saturn steht abends hoch zwischen SO und SSW.

Im Stadtlokal des Freilichtplanetariums, Walfischg. 12, Wien 1, gibt es am 12. um 19 Uhr einen Vorrag über Ostern im Kalender und am 20. um 1130 im Sterngarten Georgenberg bei der Wotrubakirche in Wien-Mauer einen Tagundnachtgleichen-Mittag. Näheres erfahren Sie unter Tel. 01 / 889 35 41 oder auf der Webseite des Astronomischen Büros. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6. 3. 2005)

Die Karte zeigt den Sternbildhimmel am 7. um 21 und am 21. um 20 MEZ mit Jupiter und Saturn.
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    grafik: der standard
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