Katholische Bischöfe Indiens fordern Filmverbot

10. März 2005, 21:16
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"Sins" dreht sich um die sexuelle Beziehung eines Priesters zu einer Frau und seinen moralischen Verfall

New Delhi- Indiens katholische Bischofskonferenz fordert laut Kathpress ein Verbot des Films "Sins" ("Sünden") von Vinod Pande. Der am Donnerstag in New Delhi veröffentlichten Beschwerde zufolge stelle der vor einer Woche gestartete Film das katholische Priestertum "in einem falschen Licht" dar. Der Film dreht sich um die sexuelle Beziehung eines Priesters zu einer Frau und seinen moralischen Verfall.

Es handle sich mehr um Pornografie als um Kunst, meinen die Bischöfe, während der Regisseur besorgt ist, dass mit dieser Argumentationslinie sein Film mit einer Reihe von "Sexploitation"-Filmen in einen Topf geworfen wird. Ein Gericht in Bombay hatte zuletzt die Verbotsklage einer katholischen Laienorganisation abgewiesen. (APA/red)

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