"Gio" Hahn: "Wer in Wien Grün wählt, verhindert Schwarz-Grün im Bund"

3. März 2005, 17:54
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Der ÖVP- Spitzenkandidat sieht seine Grüne Konkurrentin Maria Vassilakou in der Zeitschrift DATUM "im Multikulti-Träumeland"

Wien - In der morgen erscheinenden Ausgabe des Monatsmagazins DATUM – Seiten der Zeit wertet der Spitzenkandidat der Wiener ÖVP, Johannes "Gio" Hahn, die kommende Wien-Wahl als Richtungsentscheidung für die Bundespolitik: "Wer in Wien Grün wählt, verhindert Schwarz-Grün im Bund". Hahn greift die Grüne Stadtpartei und ihre Spitzenkandidatin Maria Vassilakou scharf an. Vassilakou stehe "weit links von Van der Bellen", nämlich "jenseits von Gut und Böse im Multikulti-Träumeland".

Hahn wörtlich: "Die Wiener Grünen erklären uns politically correct, dass Bezirke mit einer hohen Dichte an ausländischen Mitbürgern nicht Ghettos, sondern Communities sind." Was die Menschen in diesen Bezirken bräuchten, so Hahn, wäre ein "vernünftiges Integrationskonzept und nicht Multikultischwärmereien". Dem Wirtschaftsprogramm der Wiener Grünen unterstellt Hahn im DATUM, dass "es gut hinter den Eisernen Vorhang gepasst hätte". Im übrigen würden die restlichen grünen Kandidaten, allen voran David Ellensohn und Monika Vana, "marxistisch tönen, in Sachen Realitätsverlust sind sie ihren Kollegen auf Bundesebene um einiges voraus." Nach Hahns Lesart seien es auch die die Wiener Grünen gewesen, die im Jahr 2001 eine schwarz-grüne Bundesregierung "mit skurrilen Argumentationen" vereitelt hätten. (red)

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DATUM

  • Johannes "Gio" Hahn
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    Johannes "Gio" Hahn

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