Schweiz: Mehr Gebührengeld für Privatsender als erwartet

22. März 2005, 16:21
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Schweizer Länderkammer erhöht Vorschlag von Regierung und Parlament auf 35 Millionen Euro

Mehr Gebührengeld als erwartet könnten die Schweizer Privatsender erhalten. Der Ständerat, die Schweizer Länderkammer, spricht sich für maximal 55 Millionen Franken (35,7 Millionen Euro) aus den 1,1 Milliarden Franken Empfangsgebühren der SRG aus. Damit geht der Ständerat über die von Regierung und Parlament veranschlagten 44 Millionen Franken hinaus.

Die Schweizer Lokalradios sollen zwischen zwölf bis 20 Millionen Franken erhalten, die privaten TV-Stationen zwischen 16 und 28 Millionen.

Gebührensplitting

Im Rahmen des so genannten Gebührensplittings erhalten in der Schweiz auch Private Geld aus dem Gebührentopf - ein Modell, das österreichische Privatsender ebenfalls fordern. (APA/sda)

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