AK Test: Enorme Preisunterschiede bei Fotoentwicklung in Wien

20. Juli 2005, 10:49
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Durchschnittlich Fachgeschäfte deutlich teurer als Handelsketten

Nachträglich verteuern kann sich der Sommerurlaub, wenn man die gemachten Fotos im falschen Geschäft entwickeln lässt: Dies ist die Schlussfolgerung aus einem Test der Arbeiterkammer in 30 Geschäften in Wien. Preisunterschiede von knapp dem 11-Fachen wurden in der Spitze gemessen, berichtete die AK am Donnerstag. Im Jänner und Februar wurden die Kosten für die Ausarbeitung von 36 Fotos im Format 10 mal 15 Zentimeter vom Kleinbildfilm und von der Foto-Cd-Rom ermittelt.

Preise in den Fachgeschäften deutlich höher

"In der Regel" seien die Preise in den Fachgeschäften deutlich höher als bei Ketten wie Müller Drogerie, DM oder Billa. Während bei den kleineren Fachhändlern im Durchschnitt die Abzüge vom Fotofilm mit 24 Euro zu Buche schlugen, waren es bei den großen Ketten knappe 10 Euro. Bei der digitalen Variante berechneten die Ketten durchschnittliche 9 Euro, die Fachgeschäfte hingegen 20 Euro.

Enorme Unterschiede

Aber auch innerhalb der beiden Händlergruppen gebe es enorme Unterschiede, betonte man bei der AK. Während etwa der Fachhändler Orator für 36 digitale Aufnahmen 9 Euro verrechnete, waren es bei Zebra stolze 43 Euro. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Ketten: Müller Drogeriemarkt verlangt knapp 4 Euro, DM und Billa gute 10 Euro, wohingegen Hartlauer 16 Euro berechnet. (APA)

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