Viktor Frankl und die Volksbildung

2. März 2005, 17:32
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Ausstellung, Vortragsreihe und Symposium in der Volkshochschule Hietzing

Anlässlich des 100. Geburtstags von Viktor Frankl beleuchtet eine Ausstellung sein Engagement in den Wiener Volkshochschulen vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus.

Von 1928 bis 1938 hielt Viktor Frankl insgesamt 30 Vorträge und Kurse im Volksheim Ottakring und in der Zweigstelle Leopoldstadt/Zirkusgasse, zwei Mal auch an der Wiener Urania.

Ab 1927 war der Psychoanalytiker Leiter der Geschäftsstelle für Jugendberatung der Stadt Wien. Viele seiner Vorträge beziehen sich auf diesen Bereich: Über die seelische Not der Jugend referierte Frankl bereits 1928 in der VHS Ottakring. Der erste belegte Vortrag nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager fand am 4. Oktober 1945 ebenfalls im Volksheim statt und handelte vom "seelisch kranken Menschen".

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Volkshochschularchiv konzipiert und ist bis 18. März geöffnet. An der Volkshochschule Hietzing ergänzt ein Symposium am 12. März den Themenschwerpunkt. (red)

  • Selbstkarikatur Viktor Frankl, 1949
    österreichisches volkshochschularchiv

    Selbstkarikatur Viktor Frankl, 1949

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