Paris: Feministische Intervention bei heiliger Messe

28. Februar 2005, 12:06
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Politische Proteste gegen neues Papst-Buch bei Gottesdienst in Notre-Dame Kathedrale

Paris - Etwa 15 Feministinnen und Homosexuellen-AktivistInnen haben am Sonntag die Messe in der Pariser Kathedrale Notre-Dame aus Protest gegen das neue Papst-Buch "Erinnerung und Identität" gestört. Sie unterbrachen die Messe nach eigenen Angaben drei Mal, bevor sie von aufgebrachten Gläubigen vertrieben wurden. Das erzbischöfliche Amt bestätigte den Vorfall.

Die DemonstrantInnen protestierten dagegen, dass Papst Johannes Paul II. in dem Buch Abtreibung und Holocaust in einen Zusammenhang stelle. "Der Vatikan spielt ein Verbrechen gegen die Menschheit herunter", skandierten sie, "Abtreibung ist ein Recht". (APA/dpa)

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