Israelischer Ex-Minister gestand Schmuggel von 32.000 Ecstacy-Pillen

28. Februar 2005, 20:11
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Leugnen nach fast einem Jahr Untersuchungshaft aufgegeben

Tel Aviv - Der frühere israelische Energieminister Gonen Segev hat den Schmuggel von 32.000 mit Schokolade überzogenen Ecstacy-Pillen gestanden. Nach fast einem Jahr in Untersuchungshaft habe er sein Leugnen aufgegeben, berichteten israelische Medien am Sonntag. Nun drohen Segev fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von über 20.000 Euro, die der israelischen Antidrogen-Behörde zur Verfügung gestellt werden sollen.

Der ehemalige Minister hatte zusammen mit zwei weiteren Männern im April vergangenen Jahres versucht, die Ecstacy-Pillen im Wert von mehreren hunderttausend Euro aus den Niederlanden einzuschmuggeln. Bei einer Kontrolle der niederländischen Polizei am Flughafen Schiphol habe Segev dann einen abgelaufenen Diplomatenpass mit gefälschtem neuen Datum vorgezeigt. Segev habe danach den Drogenkoffer in einem Gepäckaufbewahrungsschrank eingeschlossen, der von der Polizei später aufgebrochen wurde. Bei seiner Ankunft in Israel wurde der Ex-Minister verhaftet. Segev behauptete bis zu seinem Geständnis, er habe den Koffer von einem Freund erhalten und den Inhalt für Süßigkeiten gehalten. (APA/dpa)

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