Blechlawinen durch Urlauber-Schichtwechsel

28. Februar 2005, 11:10
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Vor allem Zufahrtsrouten zu Wintersportgebieten in Westösterreich von Staus betroffen

Wien - Von Staus vor allem in Westösterreich berichteten Samstag früh einmal mehr die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC. Ursache waren der Urlauberschichtwechsel und Tagesskifahrer, die von der guten Schneelage in die Wintersportorte gelockt wurden.

In Vorarlberg waren die A14, Rheintal Autobahn, und die S16, Arlberg Schnellstraße, die Brennpunkte in Richtung Arlberg bzw. Montafon. Vor dem Pfändertunnel in Bregenz gab es ab 8.00 Uhr rund fünf Kilometer Stau. Auch vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon standen die Kolonnen auf mehreren Kilometern still. Ein defekter Reisebus sorgte im Dalaasertunnel auf der S16, Arlbergschnellstraße, für Blockabfertigung und ebenfalls für mehrere Kilometer Stau.

Urlauberkarawane

In Tirol gab es auf der A12, Inntalautobahn, vor der Ausfahrt Kufstein/Süd in Richtung Arlberg rund zehn Kilometer Stau bis zur ehemaligen Grenzstelle Kufstein/Kiefersfelden. Der Gegenverkehrsbereich zwischen Paß Lueg und Golling vor dem Ofenauer - bzw. Hieflertunnel wurde auf der A10, Tauernautobahn, zum Nadelöhr. Gegen 9.00 Uhr erreichte die Staulänge in Richtung Villach rund sechs Kilometer. In der Gegenrichtung wurden rund zwei Kilometer Stau gemeldet. Auch auf der Ausweichstrecke, der B159, Salzachtal Bundesstraße, "quälte sich" die Urlauberkarawane in beiden Richtungen zwischen Paß Lueg und Stegenwald zum Teil nur mehr im Schritttempo weiter.

Ein ähnliches Bild bot sich den Autofahrern auf der B320, Ennstal Bundesstraße, bei Trautenfels in Richtung Schladming. Gegen 9.00 Uhr betrug der Stau rund fünf Kilometer. (APA)

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    "Bitte Warten" heisst es für viele Autofahrer auf zahlreichen Transitstrecken.

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