Musharraf lobt Erfolge im Kampf gegen Terror

25. Februar 2005, 13:45
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Terroristen-Infrastruktur "das Rückgrat gebrochen"

Islamabad - Terroristen und Extremisten im schwer zugänglichen afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet sind nach Angaben des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf empfindlich dezimiert worden. In den vergangenen drei Jahren seien fast 700 meist ausländische El-Kaida-Anhänger festgenommen worden, erklärte Musharraf am Donnerstag in Islamabad. "Ein paar sind noch übrig, aber sie sind auf der Flucht. Was zählt, ist, dass wir das Rückgrat ihres gesamten Aufbaus gebrochen haben", sagte der General.

Pakistanische Sicherheitskräfte machen seit dem Sturz des Taliban- Regimes in Afghanistan Ende 2001 Jagd auf El-Kaida-Terroristen und sind dabei auch in Grenzregionen vorgedrungen, die sie bis dahin nicht zu betreten wagten. "Heute beherrschen und kontrollieren wir die Täler und Hügel, die diesen Terroristen als Rückzugsgebiete dienten", sagte Musharraf.

Im vergangenen Jahr hätten die pakistanischen Kräfte von Wana, dem Verwaltungszentrum der entlegenen und schwer zugänglichen Grenzregion Süd-Waziristan aus, in 44 Operationen über 170 ausländische Extremisten - zumeist Usbeken, Araber oder Tschetschenen - gefangen genommen oder getötet. In Zusammenarbeit mit den USA wurden in den vergangenen Jahren prominente El-Kaida-Führer, wie Ramsi Binalsibh und Khalid Scheich Mohammed, gefasst. (APA/dpa)

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