Bodenlose Freiheit

15. März 2005, 12:35
posten
foto: assocreation
Bild 1 von 2

Wien - Dem Boden so fern, der Freiheit so nah...? - Einmal mehr ist der Boden, dort wo Füße die Verbindung zwischen Subjekt und Raum herstellen, Thema für "Assocreation". Für "Freedom/Freiheit" wird aber ebendieser sichere Boden verlassen: Sei es, dass die Protagonisten der Gruppe an Fleischerhaken von der Decke hängen oder Freiheit - auf einen sloganartigen Schriftzug reduziert - bodenfern und nicht greifbar über den Köpfen schwebt.(kafe)

Ihre Assoziationen zum Thema Freiheit, Donnerstag, 24.2., in der Schönbrunner Str. 48, ab 18 Uhr.
"Akt I: "lettering" Drainagerohr auf Zaun.
Akt II: "public hanging" Mensch auf Fleischerhaken.


Epilog
"An der Grenze ist Freiheit angebracht! Zumindest als Schriftzug am Grenzzaun. Wo ist sie – die Freiheit? Davor? Dahinter? Nirgends? Überall? Über den Wolken oder am Boden? Sie existiert als Slogan mit, aus dem Boden heraus gelösten Drainagerohren geschrieben. Sie ist sichtbar als Text, und sie ist, dem Inhalt und dem Material nach, ein Stück ohne Boden. Und sie ist auch spürbar! Aber spüren wir die Freiheit die wir wollen? Wir fühlen die Freiheit mit unseren Sohlen, wenn der Fuß nach einer Grenzüberschreitung erstmals den "anderen" Boden betritt. Aber das ist nicht die bodenlose Freiheit. ...

Share if you care.