Multimedialer Ausstellungsguide für mehr Kunstgenuss

24. Februar 2005, 19:33
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PDA gibt neben Sprache und Musik auch Bilder, Videos und Animationen wieder

Im BA-CA Kunstforum wird derzeit ein multimedialer Ausstellungsguide getestet. Der handliche Personal Digital Assistant (PDA) gibt neben Sprache und Musik auch Bilder, Videos und Animationen wieder. "Der Personal Art Assistant bildet einen Schritt hin zu einem neuartigen und spannenden Erleben von Kunst und Kultur und ermöglicht ein benutzerfreundliches Abrufen von umfangreicher, multimedialer Information zur jeweiligen Ausstellung", so Ingried Brugger, Direktorin des BA-CA Kunstforums, am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz.

IT-Infrastruktur

Der Ausstellungsbesucher erhält über ein benutzerfreundliches Display umfangreiche, multimediale Informationen zum jeweiligen Künstler und dessen Kunstwerken, die er nach seinem Wunsch auswählen kann. Die technologische Infrastruktur für den Personal Art Assistant kommt von T-Systems Austria. "Wir stellen die notwendige IT-Infrastruktur bereit, die den multimedialen Ausstellungsguide zum Leben erweckt: die PDAs, die komplette Wireless LAN-Infrastruktur, die Webserver sowie den Breitband-Internetzugang", so Michael Bicsik (Foto), Manager Business Development bei T-Systems Austria.

Tour selber wählen

Der Ausstellungsbesucher kann seine Tour selbst wählen. Nach der individuellen Führung kann er den Personal Art Assistant gleich bewerten. In der Testphase, die während der Ausstellung "Retrospektive" von Willem de Kooning läuft, hat das Gerät positive Rückmeldung erhalten. 55 Prozent der Besucher fanden Gefallen an der Führung. Auch die unkomplizierte Handhabung des PDA kam gut an. 43 Prozent bezeichneten die Bedienung des Gerätes als "sehr einfach", 32 Prozent als "einfach". Wolfgang Schreiner, Projektleiter des BA-CA Kunstforum, kann die gute Akzeptanz des Geräts bestätigen: "Die neuen Features werden von den Museumsbesuchern sehr gut angenommen."

Der offizielle Start des Personal Art Assistant erfolgt im April bei der Ausstellung René Margritte. In Zukunft sollen die Vermittlungsinhalte auch für unterschiedliche Zielgruppen individuell aufbereitet werden. Beispielsweise werden Kinder neben einer adäquaten Sprache auch spielerische Elemente geboten bekommen oder Gehörlose eine Führung in Gebärdensprache.(pte)

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