Asien: Kältewelle kostet tausenden Menschen das Leben

23. Februar 2005, 12:10
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Im indischen Teil von Kaschmir wurden die heftigsten Schneefälle seit 15 Jahren registriert

Kabul - Eine ungewöhnlich heftige Kältewelle hat mehreren hundert Menschen in Indien, Pakistan und Afghanistan das Leben gekostet.

Im indischen Teil von Kaschmir wurden die heftigsten Schneefälle seit 15 Jahren registriert. Mit Sprengstoff verschafften sich Truppen einen Zugang zu Ortschaften, die von der Außenwelt abgeschnitten waren. Innerhalb einer Woche kamen 186 Menschen in Jammu-Kaschmir ums Leben.

Afghanistan: Mehrere tausend Menschen ums Leben gekommen

In Afghanistan schätzte das Rote Kreuz die Zahl der Kältetoten auf 260. Der kanadische Botschafter in Kabul, Christopher Alexander, sagte jedoch, dass mehrere tausend Menschen ums Leben gekommen sein könnten. In Pakistan war vor allem die Südwestprovinz Belutschistan betroffen. Hubschrauber warfen Nahrungsmittel für die Bewohner des Dorfes Toba Kakar ab, wo mehrere Lehmhütten unter dem Gewicht der Schneemassen einstürzten.(APA/AP)

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