Plassnik: "Die letzten Tage haben EU und USA einander näher gebracht"

23. Februar 2005, 20:03
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Elemente einer Partnerschaft für das 21. Jahrhundert entwickelt - Aufgabenliste für internationale Themen entwickelt

Brüssel - "Die letzten Tage haben Europa und Amerika einander näher gebracht", stellte Außenministerin Ursula Plassnik (V) am Dienstagabend in Brüssel fest. Es sei "faszinierend zu sehen, dass wir Elemente einer Partnerschaft für das 21. Jahrhundert entwickelt haben". Unter anderem sei es im Treffen der Außenminister der EU-Staaten mit US-Außenministerin Condoleezza Rice um die Erstellung einer "Aufgabenliste zu internationalen Themen" gegangen.

Die Schwerpunkte seien unter anderem Israel und Palästina, der Balkan, der Iran und der Irak und Beziehungen zu Russland, der Ukraine und zu Weißrussland. Um international etwas bewegen zu können, müssten die EU und die USA zusammen arbeiten. Rice habe die Notwendigkeit betont, eine bessere Nachbarschaft zu schaffen.

Im Verhältnis zum Iran habe Rice sich sehr klar für eine diplomatische Lösung geäußert. "Die USA glauben, dass eine diplomatische Lösung möglich ist" so Plassnik. "Der Iran ist nicht Irak" habe Rice gesagt. (APA)

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    Außenministerin Ursula Plassnik traf die US-Außenministerin Condoleezza Rice.

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