US-Bürger wegen Attentatsplans gegen Bush angeklagt

23. Februar 2005, 12:30
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24-Jähriger: Wurde in Saudiarabien gefoltert

Washington- Wegen Planung eines Attentats auf US-Präsident George W. Bush ist ein arabischstämmiger US-Bürger in den Vereinigten Staaten unter Anklage gestellt worden. Der 24-jährige Abu Ali wurde am Dienstag einem Gericht in Alexandria bei Washington vorgeführt, wie die Justizbehörden mitteilten. Er wurde in insgesamt sechs Punkten angeklagt, darunter auch wegen Unterstützung des al-Qaeda-Terrornetzwerks von Osama bin Laden. Der Angeklagte steht unter dem Verdacht, er habe Bush durch einen Schuss oder mit einer Autobombe töten wollen.

Ali war im Juni 2003 in Saudiarabien festgenommen worden, wo er an der Universität von Medina studierte. Trotz seiner Festnahme wurde damals keine formelle Anklage gegen ihn erhoben. Dem Richter in Alexandria sagte der 24-Jährige, er sei in der Haft in Saudiarabien gefoltert worden. Ein Teil der Angaben in der Anklage soll aus Aussagen von Verdächtigen stammen, die nach der Anschlagsserie in der saudiarabischen Hauptstadt Riad im Mai 2003 festgenommen worden waren. (APA)

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