Dachlawinen und Eiszapfen bringen pro Jahr 50 Menschen ins Spital

23. Februar 2005, 18:39
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Gebäudeeigentümer haften - Oft kommen Betroffene durch den Überraschungsmoment zu Sturz

Bei Tauwetter droht Gefahr von oben: Dachlawinen und abstürzende Eiszapfen verletzten jährlich 50 Menschen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Auf diese Gefahr hat am Dienstag das Institut Sicher Leben aufmerksam gemacht. Oft kommen Betroffene durch den Überraschungsmoment zu Sturz, dann sind Prellungen, Muskelverletzungen und Knochenbrüche die unangenehmen Folgen.

Für Verletzte und Sachschäden zum Beispiel an parkenden Autos haftet laut Sicher Leben immer der Hauseigentümer. Das Aufstellen von Warnstangen reicht nicht aus. Gefährliche Schnee- und Eismengen müssen beseitigt werden.

"Zur Prävention gegen Dachlawinen sind unter normalen Bedingungen Dachrinnen als Schneefänger ausreichend. Bei besonders steilen Dächern ist die Montage von so genannten Schneestoppern sinnvoll. Die Metallgitter fangen den Schnee auf dem Dach ab und verringern die Gefahr für Straßenbenützer", riet Institutsleiter Rupert Kisser. (APA)

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