Reaktionen: Solana: "Sehr positiv"

22. Februar 2005, 16:01
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Ferrero-Waldner sieht "neue Ära der Normalisierung"

Brüssel - Die EU begrüßte US-Präsidents Bushs Grundsatzrede zum Verhältnis Europa-USA. Der Außenbeauftragte Javier Solana sagte, die USA und Europa seien "weitgehend auf einer Wellenlänge". Und er fügte hinzu: "Was wir gehört haben, war sehr positiv. Die Musik klingt gut und der Inhalt ist auch sehr gut. Wir sind sehr froh darüber."

Ferrero-Waldner betont Gemeinsamkeiten von EU und USA

EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner sieht im Verhältnis Europas zu den USA "eine neue Ära der Normalisierung angebrochen". Die neue US-Regierung "will bewußt zusammenarbeiten", sagte Ferrero-Waldner am Montagabend in der ZiB 2 des ORF und führte als Beispiele den Iran, Syrien und den Nahostkonflikt an. US-Präsident George W. Bush habe in Brüssel "eine ausgezeichnete Rede" gehalten.

Was das iranische Atomprogramm betrifft, unterstützten die USA die diplomatische Offensive Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs. Washington und die EU seien sich darin einig, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln solle. Man müsse Teheran "aus seiner Isolation herausholen und ihm etwas anbieten".

Auch gegenüber Syrien verfolgten Washington und die EU eine gemeinsame Linie. Diese basiere auf der Sicherheitsratsresolution 1559, die einen syrischen Truppenabzug aus dem Libanon sowie freie und faire Wahlen in einem freien Libanon vorsehe, sagte Ferrero-Waldner.

(APA)

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