Zahl der Erasmus-Studierenden steigt

8. November 2005, 11:06
posten

EU-Kommission: 2003/2004 "weiteres erfolgreiches Jahr für Erasmus" - Beliebteste Ziele der Österreicher: Spanien, Frankreich und Großbritannien

Mit großer Zufriedenheit hat die EU-Kommission für das Jahr 2003/2004 einen Anstieg der studentischen Mobilität festgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Anteil der Anteil der Studierenden, die im Rahmen des Erasmus-Programms an einer ausländischen Universität studierten, um 9,4 Prozent gestiegen - und zwar sowohl in den "alten" EU-Ländern, in den neuen Mitgliedstaaten als auch in den Kandidatenländern Bulgarien und Rumänien.

Auch das Interesse an einem Auslandsaufenthalt in den neuen Mitgliedstaaten ist deutlich angestiegen: Im Vergleich zum Vorjahr studierten um 25 Prozent mehr Austauschstudierende in diesen Ländern, den größten Zuwachs verzeichnete Litauen, das die Zahl der Erasmus-Studierenden um 56 Prozent steigern konnte.

Spanien, Frankreich und Großbritannien bei Österreichern am beliebtesten

Beliebteste Ziele für einen Auslandsaufenthalt sind nach wie vor Spanien, Frankreich und Deutschland, die meisten österreichischen Studierenden zieht es nach Spanien, gefolgt von Frankreich und Großbritannien. Bei den Fächern sind Wirtschafts- und den Sprachwissenschaften am stärksten vertreten.

"Mehr als 150.000 europäische Bürger haben letztes Jahr die von Erasmus gebotene Chance genutzt", erklärte EU-Kommissar Jan Figel in einer Aussendung. Ziel der Kommission sei es, die Mobilität weiter zu fördern, so dass bis zum Jahr 2011 300.000 Studierende jährlich am Erasmus-Programm teilnehmen. (red)

  • Die meisten österreichischen Studierenden zieht es nach Spanien.
    foto: epa/jim hollander

    Die meisten österreichischen Studierenden zieht es nach Spanien.

Share if you care.