Erste Schutzzone in Niederösterreich

22. Februar 2005, 12:45
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Kinder sollen vor Volks- und Sonderschule in Traiskirchen vor Drogenhandel geschützt werden

Traiskirchen - Nach dem Wiener Karlplatz tritt nun auch in Niederösterreich eine so genannte "Schutzzone" in Kraft: In Traiskirchen kann die Gendarmerie künftig Personen vor der Volks- und Sonderschule wegweisen, die den Verdacht erregen, eine strafbare Handlung begehen zu können, berichtet der ORF. Mit dieser Maßnahme will man die Kinder vor möglichem Drogenhandel schützen.

Die Volks- und Sonderschule in Traiskirchen befindet sich in der Nähe des Bahnhofs und des Flüchtlingslagers. Schwer wiegende Probleme gebe es derzeit nicht, erklärte die Direktorin. Allerdings hätten viele Eltern Angst, vor allem vor etwaigem Drogenhandel. Die Schutzzone gilt im Umkreis von 150 Metern. Es können auch Personen weggewiesen werden, dir nur verdächtig erscheinen und noch keine strafbaren Handlungen begangen haben. Patroulliert wird laut ORF vor allem zu Unterrichtsbeginn und zu Mittag, wenn der Unterricht endet. (red)

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