Tiroler Bergführer starb nach Gletscherspaltensturz

21. Februar 2005, 12:42
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Für Gruppe Tragfähigkeit von Schneebrücke geprüft

Innsbruck - Beim Prüfen der Tragfähigkeit einer Schneebrücke ist am Freitag ein 54-jähriger Berg- und Skiführer am Pitztaler Gletscher zwölf Meter in eine Spalte eingebrochen und tödlich verletzt worden. Die Gruppe war nicht angeseilt, teilte die Gendarmerie mit.

Der aus St. Leonhard im Pitztal (Bezirk Imst) stammende Tiroler war mit einer fünfköpfigen Gruppe der Skischule Pitztal vom Pitztaler-Gletscherschigebiet im freien und ungesicherten Skiraum über den Taschachferner in Richtung Mandarfen abgefahren. Der Bergführer fuhr voraus, als er in einer Höhe von 2.740 Metern durch eine Schneebrücke einbrach und in die Tiefe stürzte.

Er wurde in der Spalte eingeklemmt und vom nachrutschenden Schnee verschüttet. Von der Gruppe wurde sofort die Rettungsleitstelle Imst informiert. Zwei Notarzt-Hubschrauber führten mit insgesamt zehn Bergrettern die Bergung des Verunglückten durch. Vom Notarzt konnte nur mehr der bereits eingetretene Tod festgestellt werden. (APA)

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